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Belletristik | JUSO-Bibliothek
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Izzet Celasin – Schwarzer Himmel, schwarzes Meer

1977 Istanbul. Das Land befindet sich in politischen Wirren als der 18 jähriger Schüler Eiche bei seiner ersten 1. Mai Demo miterlebt, wie die DemonstrantInnen beschossen werden. Die revolutionäre Studentin Zuhal bringt ihn in Sicherheit. Zwar hat Eiche eine Freundin, doch er verfällt Zuhal. Ihretwegen schliesst er sich der radikalen Studentenbewegung an, verliert sie jedoch aus den Augen, als sie sich der Guerrillabewegung anschliesst.

Ein spannender Roman, der die Zeit des politischen Erwachens, vor Allem auch der Frau, in der Türkei einfängt.

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Nächstes Jahr in Jerusalem von André Kaminski

Was haben der Münchener Hofphotographen Leo Rosenbach und die Gerberstochter Jana Wertheimer aus Stanislau gemeinsam? Sie sind beide Urahnen des Schweizer Schriftstellers André Kaminski. Von ihnen und einigen anderen handelt die Familiengeschichte zweier jüdischer Familien, die durch die Geschicke der Zeit zueinander geführt werden. Das die schöne Gerberstochter eine Schwäche für Linke (ob nun für einen galizischen Anarchisten, der von den Russen wegen seiner Agitation gehängt wird oder für den kräftigen Marxisten der beim Fussballclub the red flags spielt), weswegen viel vom politischen Klima der Jahrhundertwende 1900 spürbar wird. Ein lustiger und packender Roman, der teilweise auch nicht mit jiddischer Sprache geizt, for was? der kaminski iz er jid! Dos is Schreybe!

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Lenin kam nur bis Lüdenscheid – Richard David Precht

Angenehm geschriebene Schilderung darüber, wie es ist in einer linken Familie während der 68er Jahre in der deutschen Provinz aufzuwachsen.

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Liebesleben von Zeruya Shalev

Ein wunderbares Buch, niemand erzählt wie Shalev.

Handlung:
Die Begegnung mit Arie, einem alten Freund ihres Vaters, wirft das Leben der Ich-Erzählerin Ja’ara aus der Bahn. Vom ersten Moment an verfällt sie der erotischen Anziehungskraft des ebenso rätselhaften wie tyrannischen Egozentrikers. Ja’ara erlebt eine bedingungslose, obsessive und demütigende Liebesbeziehung, die sie dazu bringt, auf alles zu verzichten, was ihr Leben bisher ausgemacht hat: ihre Ehe, ihre Karriere, ihre Vorstellungen von Treue und Anstand. Zeruya Shalev wird literarische Moden überdauern. Dafür sprechen ihre Klugheit, ihr erzählerisches Raffinement und ihr Mut, das menschliche Leben als das in den Blick zu nehmen, was es ist: ein Rätsel und ein Tanz auf dünnem Eis.