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JUSO-Bibliothek | Bücher, Filme, Musik. Für deinen Kopf und für dein Herz. | Seite 2

In the Loop (2009)

Politik der Flüche
Wenn Malcolm Tucker (Peter Capaldi), der Kommunikationschef des britischen Premiers, in Wut gerät – und das passiert sehr leicht -, dann tobt ein Orkan aus Flüchen über die Kollegenschaft. Tuckers Auszucker gehören definitiv zu den Höhepunkten in Armando Iannuccis ungemein komischem Spielfilmdebüt In the Loop, aber auch sonst ist der Umgangston darin ziemlich rau. Die Story aus den Hinterzimmern der Macht gerät durch eine unachtsame Bemerkung des Ministers für Entwicklung (Tom Hollander) ins Rollen, der angesichts der Krise im Nahen Osten davon spricht, dass “der Krieg unvorhersehbar” sei. Welche Bedeutung dieser Satz in der rhetorischen Aufrüstung zum Irakkrieg erhält, davon erzählt diese so scharfzüngige wie irrwitzige Politsatire: Falken wie Tauben der US-Verbündeten haben nur auf einen Sündenbock gewartet. Dem Schotten Iannucci, der schon die vielgepriesene TV-Serie The Thick of It kreiert hat, geht es gar nicht so sehr um politische Inhalte, als um Entscheidungsprozesse, die unter chaotischem Konkurrenzdruck ablaufen.
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Tommy Vercetti – La ga La si

Ein weiteres Stück genialen Raps von Tommy Vercetti.

By: Yves

(Astro) Turf Wars

Die “Tea Party” – Wie sich Milliardäre und Konzerne eine Bewegung bauen
Ein Australischer Filmemacher geht der Realität hinter der “Tea Party” nach. Er findet eine “Grassroot”-Organisation, geplant, finanziert und aufgebaut von Milliardären und Konzernen. Astroturfing heisst die Strategie, so zu tun als ob Bürgerbewegungen und unabhänigige Komitees ein Anliegen unterstützen. Hochinteressante und ziemlich beängstigende Dokumentation.
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The Help (2011)

1962 kehrt die junge Skeeter von ihrem Collegestudium zurück in ihre Südstaaten-Heimatstadt. Ihre alten Freundinnen haben viel Freizeit. Denn ihre Babys und Haushalte werden von farbigen Hausangestellten versorgt. Als eine von ihnen ein Gesetz einbringen will, dass Schwarze separate Toiletten benutzen sollen, ist Skeeter dermaßen schockiert, dass sie beschließt, die Hausmädchen in ihrer Umgebung zu interviewen, um ihre Seite zu dokumentieren. Zunächst fällt es ihr schwer, das Eis zu brechen, doch letztlich erhält sie die volle Unterstützung von Aibileen und Minny.

By: Seraina Fürer

Made in Dagenham (We Want Sex)

Das Jahr 1968 in England. Als die Näherinnen einer Ford-Werkstatt als unqualifizierte Arbeitskräfte eingestuft werden, treten sie geschlossen in den Streik. Streikende Frauen sind für das Management unvorstellbar und als man nicht auf ihre Forderungen eingehen will, weiten die Frauen den Streik aus – bis das gesamte Werk stillsteht. Sie fordern gleichen Lohn wie die Männer, gleicher Lohn für gleiche Arbeit. Eine motivierende Geschichte sehr unterhaltsam erzählt und wahr dazu. Der Streik der Näherinnen führte zum ersten “Equal Pay Act” 1970.

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Peter Sutter – ZEIT für eine ANDERE WELT, Warum der Kapitalismus keine Zukunft hat

Angesichts der unabsehbaren Folgen der gegenwärtigen Weltwirtschaftskrise, der immer grösser werdenden Kluft zwischen Armut und Reichtum sowie aller weiterer Zukunftsbedrohungen bis hin zur globalen Klimakatastrophe kommt Peter Sutter zum Schluss, dass der Kapitalismus keine Zukunft hat und dass es unerlässlich ist, ihn durch eine neue, von Grund auf andere Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung zu ersetzen. Peter Sutter geht in seinem Buch schwerpunktmässig auf die wirtschaftlichen, sozialen und gesellschaftspolitischen Verhältnisse in der Schweiz ein, die Sichtweise sowie die daraus gewonnenen Erkenntnisse lassen sich aber auf sämtliche kapitalistische Staaten sowie auf das weltweite Wirken des kapitalistischen Wirtschaftssystems übertragen. Ein Buch, das nicht nur die bestehenden Verhältnisse kritisch hinterfragt, sondern vor allem auch Mut machen will, sich auf den Weg zum Aufbau einer neuen, friedlichen, sozial gerechten und zukunftsfähigen Welt zu machen.

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Mein Stück vom Kuchen (2011)

France (Karin Viard) ist ein Opfer der Wirtschaftskrise. Die Fabrik in Dunkerque, in der sie ihr ganzes Leben gearbeitet hat, wird geschlossen und sie sitzt auf der Straße. Die dreifache Mutter nutzt die Gelegenheit und verlässt die kleine Hafenstadt, um ihr Glück in Paris zu versuchen. Ihr Plan scheint aufzugehen, als sie von dem Börsenhai Steve (Gilles Lellouche) als Reinigungskraft eingestellt wird. Schon bald kümmert sich France nicht nur um Steves Wohnung, sondern auch um seinen kleinen Sohn. Obwohl beide Welten trennen, entwickelt sich eine Freundschaft zwischen der Putzfrau und dem Geschäftsmann. Als France jedoch erfährt, dass Steve für die Schließung ihrer Fabrik verantwortlich ist, kann sie nur noch an Rache denken.

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schlachten_beenden[1]

Das Schlachten beenden

“Zur Kritik der Gewalt an Tieren. Anarchistische, pazifistische, feministische und links-sozialistische Traditionen.”

http://www.youtube.com/watch?v=ys_qe7uffE4&feature=related

Immortal Technique – Dance with the devil

Immortal Technique ist ein Rapper aus den USA, dessen Texte sich mit Klassenkampf, Armut, 911, Krieg und institutionellem Rassismus befassen. Dieser Track erzählt eine emotionale Geschichte mit Schockfaktor, über die Selbstzerstörung von Materialisten, die sich als “krasse Gängschter” einen Namen machen wollen.

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Devils don’t dream – Nachforschungen über Jacobo Arbenz

Über Jacobo Arbenz Guzmán , 1954 demokratisch zum Präsidenten von Guatemala gewählt, vier Jahre später durch einen von der CIA organisierten Putsch aus dem Lande verjagt.

Jacobo Arbenz, sein Vater ein Auswanderer aus der Schweiz, mit zunächst unbekannter politischer Linie, versuchte Landreformen umzusetzen und Guatemala aus den Händen der das Land beherrschenden United Fruit Company zu befreien. Um ihre Interessen im Land zu wahren, überzeugten die United Fruit Company und die sie unterstützenden Banken die CIA, dass Arbenz ein Kommunist oder zumindest ein Sozialist sei, der einen kommunistischen Umsturz vorbereite. Die US-Regierung unter Eisenhower befahl der CIA, einen Putsch zu organisieren, genannt Operation PBSUCCESS. Am 27. Juni 1954 musste Arbenz fliehen.

Eine spannende Dokumentation der man ihr Enstehungsjahr 1995 etwas ansieht, aber mitreisst in die Geschichte eines Mannes, den man im Guatemala der 90er Jahre lieber vergessen will.

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