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Peter Sutter – ZEIT für eine ANDERE WELT, Warum der Kapitalismus keine Zukunft hat

Angesichts der unabsehbaren Folgen der gegenwärtigen Weltwirtschaftskrise, der immer grösser werdenden Kluft zwischen Armut und Reichtum sowie aller weiterer Zukunftsbedrohungen bis hin zur globalen Klimakatastrophe kommt Peter Sutter zum Schluss, dass der Kapitalismus keine Zukunft hat und dass es unerlässlich ist, ihn durch eine neue, von Grund auf andere Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung zu ersetzen. Peter Sutter geht in seinem Buch schwerpunktmässig auf die wirtschaftlichen, sozialen und gesellschaftspolitischen Verhältnisse in der Schweiz ein, die Sichtweise sowie die daraus gewonnenen Erkenntnisse lassen sich aber auf sämtliche kapitalistische Staaten sowie auf das weltweite Wirken des kapitalistischen Wirtschaftssystems übertragen. Ein Buch, das nicht nur die bestehenden Verhältnisse kritisch hinterfragt, sondern vor allem auch Mut machen will, sich auf den Weg zum Aufbau einer neuen, friedlichen, sozial gerechten und zukunftsfähigen Welt zu machen.

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Devils don’t dream – Nachforschungen über Jacobo Arbenz

Über Jacobo Arbenz Guzmán , 1954 demokratisch zum Präsidenten von Guatemala gewählt, vier Jahre später durch einen von der CIA organisierten Putsch aus dem Lande verjagt.

Jacobo Arbenz, sein Vater ein Auswanderer aus der Schweiz, mit zunächst unbekannter politischer Linie, versuchte Landreformen umzusetzen und Guatemala aus den Händen der das Land beherrschenden United Fruit Company zu befreien. Um ihre Interessen im Land zu wahren, überzeugten die United Fruit Company und die sie unterstützenden Banken die CIA, dass Arbenz ein Kommunist oder zumindest ein Sozialist sei, der einen kommunistischen Umsturz vorbereite. Die US-Regierung unter Eisenhower befahl der CIA, einen Putsch zu organisieren, genannt Operation PBSUCCESS. Am 27. Juni 1954 musste Arbenz fliehen.

Eine spannende Dokumentation der man ihr Enstehungsjahr 1995 etwas ansieht, aber mitreisst in die Geschichte eines Mannes, den man im Guatemala der 90er Jahre lieber vergessen will.

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941072[1]

Chantal Mouffe: “Exodus und Stellungskrieg: Die Zukunft radikaler Politik”

Die linke politische Philosophin Chantal Mouffe geht in diesem kleinen Büchlein auf verschiedenen Strategien für einen andere Welt ein. Sie kritisiert die geläufigsten (Trotzkismus, Hardt/Negri, Habermas, Sozialliberalismus) und entwirft ihre Alternative der radikalen und pluralen Demokratie, die als bewusst gegenhegmoniales Projekt formuliert werden muss.

Der Klappentext:
“Chantal Mouffe, eine der profiliertesten politischen Theoretikerinnen der Gegenwart, unterwirft in diesem Text die globalisierungskritische Bewegung einer solidarischen Kritik. Sie entwirft eine Kritik der Konzepte von »Empire« und »Multitude«, wie sie von Michael Hardt und Antonio Negri erstellt wurden, und kritisiert zugleich die liberalen Spielarten der Globalisierungskritik à la Habermas. In beiden Fällen würde Politik in ihrem fundamentalen, radikalen Sinne ersetzt, durch Spontanismus einerseits und tendenzielle Konfliktumgehung andererseits.”

Mehr Infos auf der Seite des Verlags.