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Unsichtbares Komitee: “Der kommende Aufstand”

Der kommende Aufstand ist ein politischer Essay, der erstmals 2007 unter dem Titel “L’Insurrection qui vient” in französischer Sprache mit der Autorangabe “Comité invisible” (Unsichtbares Komitee) erschienen ist.

Die Schrift bezieht sich auf Unruhen, Demonstrationen und Aufstände in den Jahren vor dem Erscheinen des Textes, zum Beispiel in Griechenland und Frankreich. Die Autoren sehen in den Revolten „Symptome des Zusammenbruchs der westlichen Demokratien“ und proklamieren als Alternative eine Gesellschaft von föderierten Kommunen und selbstverwalteten lokalen, ökonomischen Organisationen. Das Buch behandelt in sieben Kapiteln die Themen Identität, Gesellschaft, Arbeit, Raum, Ökonomie, Ökologie, Zivilisation und Kultur. Im Praxisteil werden Möglichkeiten und Notwendigkeiten eines kommenden Aufstandes dargelegt.

Innerhalb verschiedenster Kreise wurde das Werk kritisch diskutiert. Siehe dazu z.B. taz: “Der kommende Lautstand”

Das hier verfügbare Audiobuch stammt von freie-radios.net und wurde vom Antifa Medienzentrum Dortmund unter der Creative Commons Lizenz (Nichtkommerziell, Bearbeitung erlaubt, Weitergabe unter gleicher Lizenz erwünscht) veröffentlicht.

Download Audiobuch “Der kommende Aufstand”, mp3 ca. 3h

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Chantal Mouffe: “Exodus und Stellungskrieg: Die Zukunft radikaler Politik”

Die linke politische Philosophin Chantal Mouffe geht in diesem kleinen Büchlein auf verschiedenen Strategien für einen andere Welt ein. Sie kritisiert die geläufigsten (Trotzkismus, Hardt/Negri, Habermas, Sozialliberalismus) und entwirft ihre Alternative der radikalen und pluralen Demokratie, die als bewusst gegenhegmoniales Projekt formuliert werden muss.

Der Klappentext:
“Chantal Mouffe, eine der profiliertesten politischen Theoretikerinnen der Gegenwart, unterwirft in diesem Text die globalisierungskritische Bewegung einer solidarischen Kritik. Sie entwirft eine Kritik der Konzepte von »Empire« und »Multitude«, wie sie von Michael Hardt und Antonio Negri erstellt wurden, und kritisiert zugleich die liberalen Spielarten der Globalisierungskritik à la Habermas. In beiden Fällen würde Politik in ihrem fundamentalen, radikalen Sinne ersetzt, durch Spontanismus einerseits und tendenzielle Konfliktumgehung andererseits.”

Mehr Infos auf der Seite des Verlags.